Vielleicht können Sie es sich jetzt noch kaum vorstellen, aber Sie werden überrascht sein, wie schnell Ihr Kind mobil wird und äusserst flink durch die Wohnung krabbelt. Ist es soweit, sind Sie dauernd auf Trab. Babys sind von Natur aus neugierig und abenteuerlustig. Sie wollen die Welt erkunden, sobald sie können, oft völlig furchtlos.
Von dem Moment an, da Ihr Kind zu krabbeln beginnt, sind Sicherheitsgitter manchmal unerlässlich. Sie verhindern den Zugang zu potentiellen Gefahrenzonen wie zum Beispiel Küche und Treppenhaus. Sobald Ihr Kind selbständig aus seinem Bettchen krabbelt, können Sie auch das Kinderzimmer damit versperren. Sicherheitsgitter haben unter anderem den Vorteil, dass Sie Ihr Kind auch dann sehen und hören können, wenn Sie sich in einem anderen Zimmer aufhalten.
Die meisten Sicherheitsgitter sind passend für Norm-Türen, und die meisten Hersteller lassen dabei etwas Spielraum. Messen Sie aber vorsichtshalber die Breite der Tür oder der Treppe aus, bevor Sie einkaufen gehen. Wichtig ist auch, dass sich das Gitter bequem mit einer Hand öffnen lässt. Einige Gitter kann man nur in eine Richtung öffnen, das sorgt bei Treppen für noch mehr Sicherheit.
Es gibt zwei Varianten von Sicherheitsgittern, fest eingebaute und flexible. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
Die Sicherheitsgitter sind aus Metall, Holz oder Plastik. Der Vorteil von Plastikgittern ist, dass sie sich zusammenfalten und problemlos mit in andere Wohnungen oder mit in den Urlaub nehmen lassen.
Ein Laufstall ist nicht geeignet als Daueraufenthaltsraum für Ihr Baby - oder gar als Strafzelle. Er kann aber in bestimmten Situationen sehr praktisch sein, weil es dem Kind einen sicheren Raum bietet, der es z.B. auch vor den etwas älteren Geschwistern schützt. Kurzfristig eingesetzt wird Ihrem Liebling dadurch sicher nicht Neugier und Tatendrang verdorben!
Stand: 11/10, AS
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