Massage wird in Amerika auch „vitamin T“ („touch“) genannt. Man kann damit Krankheiten vorbeugen, Verspannungen lösen, den Stoffwechsel anregen und Immunsystem und Nerven stärken. Also eine der besten Wellness-Zutaten überhaupt! Dabei können Sie sich durchaus auch selbst massieren. Schöner aber ist es, wenn Sie Ihren Partner zu einer liebevollen Massage überreden können!
Massieren kann man zunächst einmal einfach mit nackten Händen. Angenehmer ist es mit einem speziellen Massage-Öl oder einem kühlenden oder erwärmenden Massage-Gel. Zusätzlich kann man noch Massagegeräte einsetzen, wie zum Beispiel Roller, Massagebälle aus Gummi mit Noppen (Igelball), Körperklopfer oder Massagekappen für die Daumen (Fingerlinge).
Unter der Annahme, dass jede Stelle des Körpers eine entsprechende Reflexzone im Fussbereich hat, kann mit gezielter Massage dieser Gebiete eine Vielzahl körperlicher Beschwerden gelindert werden. Besonders während der natürlichen Geburt wird diese Methode gerne eingesetzt, um den Wehenschmerz erträglicher zu machen. Allerdings sind viele professionelle Masseure in der Schwangerschaft mit Fussreflexzonenmassage sehr vorsichtig, weil sie unter Umständen sogar vorzeitige Wehen auslösen kann. Dammrisse und -schnitte können durch eine gezielte Damm Massage vorgebeugt werden. Tipps dazu finden Sie hier.
Die asiatische Druckpunkt-Massage (Shiatsu), entspannt den ganzen Körper oder wirkt gezielt gegen bestimmte Beschwerden. Dabei wird nicht geknetet oder gerieben, wie bei der klassischen Massage, sondern gedehnt und gedrückt, ähnlich der Akupressur. Gegen Hungerattacken wirkt z.B. ein Druck auf die Kuhle zwischen Nase und Mund (dreimal zehn Sekunden lang) wirkt auf das Appetitzentrum. In der Schwangerschaft kann man damit Übelkeit, Magenbrennen und Ödeme bekämpfen. Während der Geburt kann mit bestimmten Shiatsu-Massagen dem Wehenschmerz begegnet werden.
Stand: 06/11, AG/AS
info [at] swissmom.ch
Inhalt urheberrechtlich geschützt © 2003 Swissmom. Alle Rechte vorbehalten.
Die in www.swissmom.ch enthaltenen Informationen stellen
keinen Ersatz dar für die Untersuchung, Diagnosestellung oder Behandlung
durch medizinisch ausgebildete Fachleute.
Bitte lesen Sie unsere Nutzungsbedingungen
copyright swissmom.ch 2009