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Schlaflosigkeit

Wenn Sie müde sind, kämpfen Sie nicht dagegen an – schlafen Sie! Während der Schwangerschaft sollte man sich so viel Schlaf und Ruhe gönnen wie nur möglich. Nach der Geburt Ihres Babys  werden Sie eine ganze Zeit lang nicht mehr durchschlafen können.

Unter Schlafstörungen leiden jedoch viele Frauen während der Schwangerschaft, obwohl sie sich ständig müde genug zum Einschlafen fühlen. Am Anfang kann das durch die mit den anderen Umständen zusammenhängenden Ängste bedingt sein, später stören eher  der zunehmende Körperumfang und die Schwierigkeiten, sich im Bett zu drehen und zu wenden und eine geeignete Schlafposition zu finden.

Wenn Sie Schlafstörungen haben, versuchen Sie es einmal mit diesen Tipps:

  • Legen Sie sich, wenn möglich, tagsüber hin.
  • Warme Milch mit Honig wirkt beruhigend.
  • Nehmen Sie vor dem Zubettgehen ein warmes, aber nicht zu heisses Bad. Es ist besonders entspannend, wenn Sie dem Badewasser etwas Melissen- oder Lavendelöl hinzufügen.
  • Ein Kräutertee aus z.B. Baldrianwurzeln, Melisse, Johanniskraut, Herzspannkraut, Hafer, Orangenblüten, Passionsblume und Hopfenblüten macht Sie etwas müder und hilft beim Durchschlafen.
  • Machen Sie ein paar leichte Entspannungsübungen.
  • Auch sanfte Musik, lesen oder fernsehen (aber nichts Aufregendes!) entspannen und machen schläfrig.
  • Schreiben Sie Ihrem ungeborenen Kind einen langen Brief.
  • Sehr beruhigend kann es auch sein, wenn Ihr Partner Ihnen vorliest.
  • Bitten Sie Ihren Partner, Sie zu massieren.
  • Tauschen Sie mit Ihrem Partner Zärtlichkeiten aus, um Spannungen abzubauen.
  • Schlafen Sie auf der Seite oder betten Sie sich in verschiedenen Positionen auf zusätzlichen Kissen, um eine bequeme Lage für sich selbst und Ihr Baby zu finden. Sehr angenehm schon während der Schwangerschaft sind die sogenannten Stillkissen oder Lagerungskissen.
  • Auf Schlaftabletten sollten Sie unbedingt verzichten. Eine allfällige Medikamenteneinnahme sollte immer mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin besprochen werden.
  • Falls Sie sich Sorgen über die Zukunft mit Ihrem Kind machen oder Angst vor der Geburt die Ursachen für Ihre Schlaflosigkeit sind, sollten Sie sich einen Gesprächspartner/in suchen, zu der oder dem Sie Vertrauen haben und die Ihre Gedanken ernst nehmen.
  • In einem Kurs zur Geburtsvorbereitung, eventuell mit Ihrem Partner oder mit einer Freundin, erhalten Sie Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen und über Unsicherheiten  zu sprechen. Vor allem merken Sie dann, dass es allen werdenden Müttern genauso geht und Sie mit Ihren Sorgen nicht allein sind.
  • Erkundigen Sie sich, ob das von Ihnen gewählte Spital Informationsabende für werdende Eltern durchführt. Hier können Sie die Räumlichkeiten, die Hebammen und Geburtshelfer kennen lernen, Fragen stellen und so die Angst vor dem Unbekannten abbauen.

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