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Baden
Gute Körperpflege und regelmässiges Duschen ist jetzt besonders wichtig, denn Hitze macht in der Schwangerschaft mehr zu schaffen und Sie schwitzen mehr. Aber benutzen Sie möglichst ein Duschgel mit rückfettenden Eigenschaften, da die Haut jetzt leichter ausgelaugt wird. Es kann auch sein, dass Sie Ihr bisheriges Deodorant nicht mehr vertragen. Zu empfehlen ist dann ein Deo für sensible Haut, möglichst ohne Alkohol.
Ein Vollbad, nicht länger als zwanzig Minuten lang, ist dagegen schon ein richtiges Wellnessprogramm: Es hilft auch gegen Muskelverspannung und macht Sie schön müde. Meersalz im Badewasser hilft gegen Juckreiz auf der gespannten Haut. Und ein Becher Rahm oder ein wenig Mandelöl macht die Haut ganz zart! Verzichten Sie in der Schwangerschaft auf aggressive Schaumbäder, weil sie die ohnehin eher trockene Haut zu sehr auslaugen würden. Cremeschaumbäder mit rückfettenden Substanzen schäumen zwar nicht so schön, sind aber viel hautfreundlicher. Auch Badeöle wirken rückfettend, weil sie einen dünnen Ölfilm auf der Haut hinterlassen.
Wenige Tropfen ätherisches Öl beleben oder entspannen und tun nicht nur Ihrer Haut, sondern auch Ihrer Seele gut. Abends hilft ein Entspannungsbad mit Lavendel und Rosmarin, Melisse oder Baldrian bei Einschlafproblemen. Geben Sie das Öl aber nicht direkt in das Badewasser, es würde nur in dicken Tropfen auf der Wasseroberfläche schwimmen und bei Berührung die Haut zu sehr reizen. Mischen Sie es vorher mit einer Emulgator-Flüssigkeit, z.B. Rahm, Milch oder Molke. So kann sich das Aroma-Öl im gesamten Wasser verteilen.
Vergewissern Sie sich, dass die Wassertemperatur nicht zu hoch ist, möglichst nicht über 38°C. Denn sonst sinkt der bei den meisten Schwangeren zu niedrige Blutdruck noch weiter ab und Ihnen wird schwindelig. Bei starken Krampfadern sollte das Wasser sogar noch kälter sein, möglichst nicht über 36°C. Falls Ihnen das nicht gemütlich genug ist, gehen Sie besser unter die Dusche!
Hitze und Sauna - was ist erlaubt in der Schwangerschaft?
Stand: 2/12, AG
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Das Gefühl, dass sich das eigene Baby nicht trösten lässt, ist ein starker Frustfaktor für die Mutter und kann zu einer postpartalen Depression führen. Die Erfahrung, nicht fähig zu sein, sein weinendes Kind zu beruhigen, kann das mütterliche Selbstvertrauen empfindlich stören. Die Frauen fühlen sich hilflos, werden zunehmend reizbar und ermüden schneller. In einer US-Studie mit 587 sechs Wochen alten Babys und ihren Müttern war die Wahrscheinlichkeit für eine Depression um das Vierfache erhöht, wenn die Frauen berichteten, ihr Kind schreie mehr als 20 Minuten am Tag, ohne sich beruhigen zu lassen. Zum Thema "
Eine Zunahme von Gewalt gegen Kinder verzeichnet die 2012-Statistik der Fachgruppe Kinderschutz der schweizerischen Kinderkliniken: Körperliche Misshandlung (347 Fälle) und Vernachlässigung (335) bedingten die meisten Spitaleinlieferungen. Fälle von sexueller Misshandlung meldeten die Spitäler 291 Mal, psychische Misshandlungen 202 Mal. Mit 250 Fällen waren die Kinder im ersten Lebensjahr am häufigsten von Kindsmisshandlung betroffen. Praktisch immer handelte es sich bei den Täterinnen und Tätern um die Eltern, Familienmitglieder oder Bekannte des Kindes.