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Körperpflege

Sie sollten jetzt etwas sparsamer mit Duschgel, Shampoo und Seife umgehen. Durch die meisten Pflegeprodukte wird zuviel Fett und Feuchtigkeit aus der ohnehin stark gereizten und überdehnten Haut herausgespült. pH-neutrale Syndets und Waschlotionen sind schonender als Seife. Sind noch rückfettende Öle enthalten, ist das ideal. Viele Schwangere probieren jetzt schon Babypflegeprodukte an sich selbst aus. Sie pflegen besonders reichhaltig mit natürlichen Inhaltsstoffen.

Raue Haut, besonders an den Armen und Beinen, sind ein häufiges Problem in der Schwangerschaft. Eine gute Körperlotion, möglichst mit hohem Fettanteil und Vitamin E, hilft oft schon. Falls nicht, können Sie sich in der Apotheke beraten lassen und auf eine noch stärkere und evtl. Urea-haltige Creme umsteigen.

Während der Schwangerschaft bräunen Sie schneller und unregelmässiger. Stark pigmentierte Haut kann durch Sonneneinstrahlung noch nachdunkeln. Verzichten Sie deshalb besser auf Sonnenbäder. Nehmen Sie ausserdem grundsätzlich täglich eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 15). Benutzen Sie niemals künstliche Bleichmittel, um die stärkere Pigmentierung aufzuhellen.

Künstliche Sonne, also Sonnenbank oder Solarium, ist nach bisherigen Kenntnissen in der Schwangerschaft nicht gefährlicher als vorher oder nachher. Die Schweizerische Krebsliga rät allerdings grundsätzlich von einer Benutzung ab, weil die Strahlung krebsauslösend wirkt. Für Ihr ungeborenes Kind ist die künstliche Sonne wahrscheinlich nicht direkt schädlich. Forscher fanden jedoch heraus, dass bei starkem künstlichem Sonnenlicht die Folsäure-Konzentration im Blut hellhäutiger Menschen absinkt - und dieses Vitamin ist sehr wichtig für die Entwicklung des Kindes. Und Sie müssen auf ein möglicherweise etwas unregelmässiges Bräunungsergebnis vorbereitet sein (Pigmentflecken). 

Auch bei der Intimrasur sollten Sie einige Vorsichtsmassnahmen beachten.

Stand: 06/11, AG

 



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