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Hausarbeit in der Schwangerschaft?

Haushalt kein Problem - auch in anderen Umständen nicht? Tatsächlich kann eine gesunde Schwangere alle im Haushalt anfallenden Arbeiten ohne Probleme erledigen, ohne ihr ungeborenes Kind damit zu gefährden. Es kommt vor allem auf die Körperhaltung an! Beim richtigen Bücken (mit gebeugten Knien und geradem Rücken) oder streckenden Bewegungen entlastet sie dabei sogar ihre Gelenke. Gardinen waschen und aufhängen ist demnach eine wunderbare Entspannungsübung. Dennoch ist es besser, so viele Arbeiten wie möglich (zum Beispiel Bügeln), im Sitzen zu erledigen. Im Stehen sackt zuviel Blut in die untere Körperhälfte, denn die Gefässwände sind in der Schwangerschaft nicht mehr so fest, was zu Wassereinlagerungen in den Füssen und möglicherweise auch Schwindelgefühlen führen kann.

Auch beim Heben schwerer Lasten - und dazu zählt sicher alles, was schwerer als 5 kg ist - sollten Sie vorsichtig sein: Da die Gelenke hormonell bedingt mit der Zeit elastischer werden, könnten diese beim Tragen von schweren Gegenständen überdehnt werden. Der Beckenboden wird beim Heben und Tragen extrem belastet - die Folgen machen sich meist erst in der zweiten Lebenshälfte durch Gebärmuttersenkung und Blasenschwäche bemerkbar. Ausserdem wird bei anstrengenden Arbeiten das Herz jetzt leichter überanstrengt, denn es muss während der Schwangerschaft mehr Blut durch den Körper und insbesondere in die Plazenta pumpen.

Das gesamte Körpergefühl verändert sich in der Schwangerschaft und Unfälle passieren leichter. Riskieren Sie es nicht, auf Leitern oder Stühle zu steigen, da sich durch die Schwangerschaft der Schwerpunkt nach oben und vorne verschiebt und das Gefühl für die eigene Balance sich verändert.

Wenn Sie eine Katze haben und nicht wissen, ob sie gegen Toxoplasmose immun sind, sollte das Katzenklo von einem anderen Familienmitglied gereinigt werden.

Hören Sie immer auf Ihren Körper und gönnen Sie sich in der Schwangerschaft ein bisschen mehr Ruhe. Überlassen Sie einen Teil der Arbeit mit gutem Gewissen Ihrem Partner. Er ist sicher froh, wenn er auf diese Weise zu einer gesunden Schwangerschaft beitragen kann.

Stand: 04/12, AG

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