Das Mineral Zink fördert nicht nur das Wachstum und die Wundheilung, sondern soll auch gegen Übelkeit wirken. Der gesamte Glukosestoffwechsel funktioniert nur mit genügend Zink. Es wird ebenfalls für die Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems Ihres Babys benötigt. Untergewicht bei Neugeborenen wird u.a. auch auf Zinkmangel zurückgeführt, wie auch eine spätere Neurodermitis.
Deshalb brauchen Schwangere und Stillende sehr viel Zink in ihrer Nahrung. Zink ist in Rindfleisch, Meeresfrüchten, Milchprodukten, Nüssen, Kartoffeln, Rüebli, Mais, Blumenkohl, Spinat, Bananen, Vollkornprodukten, Weizenkleie und -keimen, Eiern und Sonnenblumenkernen enthalten.
Der Tagesbedarf wird mit normaler Ernährung ausserhalb der Schwangerschaft und Stillzeit meist gedeckt. Allerdings kann eine zu reichliche Eisenzufuhr die Zinkaufnahme stören. Auch wer raucht, häufig Alkohol oder phosphathaltige Limonaden (Cola) trinkt oder viel schwitzt, bekommt leichter einen Zinkmangel.
Stand: 8/09, BH
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