Röteln werden durch direkten Kontakt übertragen, das heisst durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Die Infektionsquelle ist dabei das Nasen- und Rachensekret, Blut, Urin und Stuhl.
Nach ca. 14-23 Tagen fühlt sich die Infizierte krank, bekommt Gliederschmerzen und den typischen, allergieähnlichen Hautausschlag (nicht erhaben, hellrot, kleinfleckig und nicht zusammenfliessend). Dazu reagieren die Lymphknoten im Nacken und hinter den Ohren empfindlich auf Druck und es kann zu einer Bindehautentzündung kommen.
Diese typischen Symptome bestehen nicht immer. Die Hälfte der Infizierten bemerkt von der Erkrankung nichts. Deshalb kann ohne Blutuntersuchung (Antikörpertiter) praktisch nicht festgestellt werden, ob jemand schon einmal Röteln gehabt hat.
Problematisch ist weiterhin, dass die Viren sich schon eine Woche vor Auftreten des Ausschlags im Blut vermehren, und daher Infizierte, schon bevor sie es selbst wissen, andere Personen anstecken können. Gefährlich werden kann dies für Schwangere, die bisher keine Rötelnerkrankung durchgemacht haben.
Stand: 03/10, BH
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