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So vermeiden Sie eine Toxoplasmoseinfektion:

  • Vorsorglich sollten Sie Fleisch immer so lange garen, bis weder Blut noch rötliches Fleisch mehr zu sehen ist. Vermeiden Sie auch rohes oder ungekocht haltbar gemachtes Fleisch (z.B. Mett, Tartar, Rohwurst oder roher Aufschnitt, Pökelfleisch oder geräucherter Schinken). Besondere Vorsicht ist bei Schweine-, Lamm und Ziegenfleisch geboten. Ungefährlich ist dagegen tiefgefrorenes Fleisch (minus 20 Grad). Denn die Zysten des Erregers sterben nach zwei Stunden in der Kälte ab. Auch Erhitzen über 50°C tötet die Erreger ab. Benutzen Sie ein Fleischthermometer, um beim Braten die Kerntemperatur festzustellen!
  • Geflügel, Fisch, pasteurisierte Kuhmilch und Eier kommen als Ansteckungsquelle praktisch nicht in Betracht.
  • Obst und Gemüse müssen sehr gründlich unter fliessendem Wasser gewaschen werden, um alle Restspuren von Erde zu entfernen, die den Parasiten Toxoplasma gondii enthalten könnten. Gekochtes Gemüse kann als sicher gelten, ist aber leider nicht mehr so vitaminreich. Obst sollte, wenn möglich, geschält werden.
  • Vor und nach der Zubereitung von Nahrungsmitteln sollten Sie sich immer die Hände gründlich mit Seife waschen. Die Hände von Augen, Nase und Mund fernhalten. Reinigen Sie Arbeitsflächen, Schneidbrettchen etc. immer gründlich unter heissem Wasser.
  • Bei der Gartenarbeit sollten Sie grundsätzlich Gummihandschuhe tragen.
  • Halten Sie sich von Katzenkot (verschmutztes Katzenstreu) fern. Lassen Sie Ihren Partner das Katzenklo reinigen. Das ist täglich nötig, wenn es geht, mit heissem Wasser! Falls niemand das für Sie übernehmen kann, tragen Sie unbedingt Gummihandschuhe.
  • Füttern Sie Ihre Katze nur mit Dosen- oder Trockenfutter und versuchen Sie, sie für die Dauer der Schwangerschaft nur im Haus zu halten.
  • Achtung, wenn Sie schon ein Kind haben und häufig zum Spielplatz gehen: Sandkästen sind häufig mit Katzenkot verunreinigt!
  • Vorsicht gilt auch für den direkten Kontakt mit fremden Katzen (vor allem mit Jungtieren, die besonders viele Parasiten ausscheiden können). Die Gefahr ist weniger gross bei Tieren, die keine Mäuse jagen und sich hauptsächlich im Haus aufhalten.

Stand: 06/12, BH

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