An der gefährlichen Salmonelleninfektion erkranken vor allem abwehrgeschwächte Personen (z.B. Schwangere, Kinder und ältere Leute) und die meisten in den Sommermonaten. Salmonellen sind nämlich Bakterien, die bei Temperaturen von etwa 10 bis über 40 Grad überall in der Umwelt vorkommen, sich aber bei Wärme massiv vermehren. Überleben können sie bis zu mehreren Monaten - und selbst Einfrieren kann ihnen nicht viel anhaben. Besonders tückisch ist, dass Lebensmittel zwar ganz normal aussehen, schmecken und riechen können, aber trotzdem mit Salmonellen vergiftet sein können.
Wichtig ist, Speisen immer gut durchzuerhitzen, damit die Erreger abgetötet werden, so zum Beispiel eingefrorenes Geflügel. Erst Garen über 10 Minuten bei mindestens 70 Grad Celsius tötet die Erreger zuverlässig ab. Bei sommerlichen Temperaturen nur geringe Mengen von leicht verderblichen Lebensmitteln auf einmal einkaufen. Steuern Sie die Kühltheke als letzte Station vor der Kasse an. Packen Sie die gekühlten Lebensmittel in eine Kühltasche (Thermobag) ein. Natürlich sollten Sie die Einkäufe dann auch nicht länger als nötig im erhitzten Auto herumfahren oder stehen lassen.
Grundsätzlich gilt natürlich: Lebensmittel, die schon komisch riechen, verfärbt oder schimmelig sind, sollten Sie in jedem Fall wegwerfen. Neben Hitze ist vor allem die mangelnde Hygiene in Küchen, Lagerhallen und natürlich bei den Menschen, die die Lebensmittel verwenden, ein Auslöser für Salmonellen-Befall.
Stand: 07/06, BH
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