Neugeborene mit Trisomie 21 können in den ersten Lebenstagen Anpassungsprobleme haben. Manche Babys können nicht so gut trinken, weil ihre Muskeln zu schwach sind. Andere Kinder atmen nicht regelmäßig, so dass sie mit einem Monitor im Krankenhaus überwacht werden müssen. Darüber hinaus ist ihr Start ins Leben sehr davon abhängig, ob eines ihrer inneren Organe fehlgebildet ist, zum Beispiel das Herz oder der Darm. Deshalb kann es sein, dass die Ärzte das Kind schnell operieren müssen.
Da Kinder mit Down-Syndrom ein erhöhtes Risiko haben, bestimmte Krankheiten zu entwickeln, wird ein breites Vorsorgeprogramm empfohlen:
Es ist wichtig, dass die Eltern eng mit einem Kinderarzt, einer Kinderärztin zusammenarbeiten, dem oder der sie vertrauen. Außerdem ist regelmässige Krankengymnastik und Frühförderung sinnvoll. Der Einsatz einer Gaumenplatte kann einen besseren Mundschluss ermöglichen, und die sog. orofaziale Stimulationstherapie trainiert die schlaffe Zungen- und Kiefermuskulatur. Da die Kinder meist ein gutes Musik- und Rhythmusempfinden haben, sollten sie in diesem Bereich verstärkt gefördert werden. Mehr über das Leben mit Down-Syndrom-Kindern erfahren Sie bei engagierten Elterninitiativen und Selbsthilfegruppen.
Stand: 02/06, BH
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