Wird ein Knoten in der Schilddrüse entdeckt, muss dieser mittels Ultraschall und meistens auch durch eine Punktion genau abgeklärt werden. Diese Untersuchung ist absolut harmlos und kaum schmerzhaft.
Eine Szintigraphie, normalerweise üblich bei der Untersuchung von Schilddrüsenknoten, kann aufgrund der Strahlenbelastung während der Schwangerschaft und der Stillperiode nicht durchgeführt werden. Sie ist eine nuklearmedizinisch Untersuchung, bei der Radionuklide (unstabile Atomkernarten, die radioaktive Strahlung aussenden) in den Körper eingebracht werden.
Die meisten Knoten sind gutartig. Selten jedoch besteht der Verdacht auf eine bösartige Erkrankung der Schilddrüse. Falls unbedingt erforderlich, kann eine Schilddrüsenoperation am ehesten im mittleren Schwangerschaftsdrittel erfolgen. Meist wird erst nach der Entbindung operiert.
Stand: 07/06, BH
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