Chronischer Bluthochdruck

Weisen Sie unbedingt Ihren Frauenarzt, Ihre Frauenärztin darauf hin, wenn Sie schon vor der Schwangerschaft einen zu hohen Blutdruck (Hypertonie) hatten. Eventuell müssen Sie sich häufiger von Ihrem Frauenarzt, Ihrer Frauenärztin oder Ihrer Hebamme untersuchen lassen als andere Schwangere. Ihre Medikamente werden eventuell durch für das Baby unschädliche Präparate ersetzt. Falls Ihr Blutdruck steigt, ist Bettruhe zu empfehlen. Bei einem extrem starken Anstieg des Blutdrucks werden Sie ins Spital eingewiesen, wo Ihr Gesundheitszustand genauer beobachtet werden kann.

Eine Blutdruckerhöhung bedeutet immer, dass eine Präeklampsie ausgeschlossen werden muss. Während der Schwangerschaft werden deshalb bei jedem Frauenarztbesuch der Blutdruck gemessen, der Urin auf Eiweiss untersucht und es wird überprüft, ob Ihre Hände oder Knöchel geschwollenen sind. Vermutet der behandelnde Frauenarzt, die behandelnde Frauenärztin, dass Ihr Kind gefährdet ist, kann die Geburt eingeleitet oder ein Kaiserschnitt vorgenommen werden.

Sie selbst sollten sorgfältig auf Ihr Gewicht achten, damit Wassereinlagerungen früh erkannt werden. Wenn Sie auffallend häufig unter Kopfschmerzen oder Brechreiz leiden oder Sehstörungen, wie Flimmern vor den Augen, bemerken, sollten Sie auch hierüber Ihren Frauenarzt, Ihre Frauenärztin unterrichten.

Lesen Sie dazu auch unser Experten-Interview mit Dr. med. Gundula Hebisch.

Stand: 07/05, BH


info [at] swissmom.ch

Inhalt urheberrechtlich geschützt © 2003 Swissmom. Alle Rechte vorbehalten.
Die in www.swissmom.ch enthaltenen Informationen stellen keinen Ersatz dar für die Untersuchung, Diagnosestellung oder Behandlung durch medizinisch ausgebildete Fachleute.

Bitte lesen Sie unsere Nutzungsbedingungen

copyright swissmom.ch 2009

Newsletter
Anthrazit Siegel