Das hilft bei niedrigem Blutdruck:
Handelsübliche Medikamente zur Kreislaufanregung sollten in der Schwangerschaft tabu sein. Diese steigern zwar den Blutdruck durch die Verengung der Gefässe, verringern aber dadurch die Blut- und Nährstoffversorgung des Kindes. Die Einnahme gefässwirksamer Substanzen wie Dihydroergotamin und Etilefrin kann Entwicklungsstörungen des Kindes hervorrufen. Pflanzliche Mittel wirken dagegen nur milde auf das Kreislaufzentrum. In der Erfahrungsmedizin werden unter anderem Kampfer und/oder Weissdorn angewandt. Aber Vorsicht mit Kampfer in der Spätschwangerschaft: Er kann Wehen anregen. Auch der Bachblüten-Therapie wird eine empirische Wirkung bei niedrigem Blutdruck nachgesagt. Jedoch fehlen hierzu begründete Ergebnisse.
Schwindel kann allerdings ganz im Gegensatz dazu auch ein Anzeichen für Bluthochdruck sein. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall Ihren Frauenarzt, Ihre Frauenärztin informieren, falls Sie in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft Schwindelanfälle haben.
Stand: 12/10, BH
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