Anzeichen einer Präeklampsie

Eine Präeklampsie äussert sich typischerweise zwischen der 24. und 28. SSW durch hohen Blutdruck, Eiweiss im Urin (Proteinurie) infolge von Nierenschäden und Schwellungen (Ödeme oder Wassereinlagerung) auf Grund übermässiger Flüssigkeitsansammlung in den Händen, dem Gesicht und den Füssen. Zusätzlich leiden Sie vielleicht an Kopfschmerzen, Übelkeit mit Erbrechen, Schmerzen im Unter- und Oberbauch, Sehstörungen (z.B. verschwommenes oder getrübtes Sehvermögen und Augenflimmern), plötzlicher Gewichtszunahme, Schwindelgefühl, Lichtempfindlichkeit, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Nervosität und Rastlosigkeit.

Die meisten Fälle von Präeklampsie haben einen leichten Krankheitsverlauf und ziehen keine weiteren Komplikationen nach sich. Dementsprechend einfach sieht auch die Behandlung aus, v.a. mit Bettruhe, Gabe von Magnesium und Blutdrucksenkern und engmaschigen Kontrollen. In Einzelfällen jedoch kann dieser Zustand sowohl für die Mutter als auch ihr Kind sehr viel komplizierter und gefährlicher werden. Grundsätzlich gilt: Je früher eine Präeklampsie während der Schwangerschaft auftritt, um so gravierender ist die Erkrankung.

Natürlich werden Sie bei Ihren Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen mittels Blutdruckmessungen und Urinproben auf die verschiedenen Anzeichen der Präeklampsie hin untersucht - trotzdem sollten Sie die Warnzeichen für eine Präeklampsie kennen und Ihren Frauenarzt, Ihre Frauenärztin oder Ihre Hebamme ggf. davon in Kenntnis setzen.

Stand: 08/03, BH


info [at] swissmom.ch

Inhalt urheberrechtlich geschützt © 2003 Swissmom. Alle Rechte vorbehalten.
Die in www.swissmom.ch enthaltenen Informationen stellen keinen Ersatz dar für die Untersuchung, Diagnosestellung oder Behandlung durch medizinisch ausgebildete Fachleute.

Bitte lesen Sie unsere Nutzungsbedingungen

copyright swissmom.ch 2009

Newsletter
Anthrazit Siegel