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Schwangerschaftsbeschwerden von A - Z
Sie sind schwanger - und auf einmal kennen Sie Ihren eigenen Körper nicht mehr wieder! Dass körperliche und auch seelische Veränderungen durch die Schwangerschaft hervorgerufen werden, ist ein bekanntes Phänomen. Und manchmal sind diese Veränderungen so unangenehm, dass man sie eher Beschwerden nennen sollte. Die meisten kann man auf eine Zunahme der Schwangerschaftshormone bzw. auf die sich daraus ergebenden natürlichen Veränderungen des Körpers während der Schwangerschaft zurückführen.
Bei jeder Frau verläuft die Schwangerschaft unterschiedlich, deshalb sind auch die Beschwerden bei jeder Frau bzw. jeder Schwangerschaft anders ausgeprägt. Aber alle Schwangeren beobachten ihren Körper sehr genau und registrieren, wenn etwas anders ist als vorher. Nicht immer sind die Veränderungen subjektiv zu spüren. Es gibt auch Frauen, die während einer Schwangerschaft kaum oder sogar gar keine Beschwerden haben. Die klassische Morgenübelkeit zum Beispiel verspüren nur zwei Drittel aller Schwangeren. Es gibt also zunächst einmal keinen Grund zur Sorge, wenn Sie zu diesen Glücklichen gehören!
Schwangerschaftsbeschwerden können lästig und unangenehm sein, aber meistens sind sie harmlos und gehen wieder bald von alleine vorbei. Viele sind ganz typisch in einer bestimmten Phase. Einige Beschwerden, wie z.B. Brustspannen und Übelkeit, treten normalerweise nur während der ersten drei Monate auf, andere, die eher durch den vergrösserten Bauchumfang und den Platzmangel im Becken verursacht werden, eher gegen Ende der Schwangerschaft.
Natürlich kann auch immer eine ernsthafte Ursache hinter Ihren Beschwerden stecken. Wenn Sie diesen Verdacht haben, muss das durch Ihren Frauenarzt, Ihre Frauenärztin oder Ihre Hebamme abgeklärt werden. Mit grosser Wahrscheinlichkeit gibt es eine Möglichkeit, Ihnen zu helfen. Rezepte und Heilmittel gegen Schwangerschaftsbeschwerden sind übrigens (im Gegensatz zu Verordnungen bei mütterlichen Erkrankungen, z.B. einer Blasenentzündung) von der Franchise und dem Selbstbehalt befreit. Auf keinen Fall sollten Sie jedoch ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Frauenarzt, Ihrer Frauenärztin oder Ihrer Hebamme Medikamente einnehmen, da einige für Ihr Baby gefährlich sein können. Bitte kontaktieren Sie auch eine Fachperson, wenn Sie bestimmte Alarmsymptome, wie z.B. Blutungen, haben.
Zu den folgenden typischen Beschwerden haben wir für Sie weitere Informationen:
Viele weitere Informationen finden Sie auch im Bereich Schwangerschaft/Häufige Fragen.
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Stand: 12/12, BH
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