Selbstbräunende Kosmetikprodukte bewirken nur eine chemische Färbung der Haut in den obersten Hautschichten. Das heisst, der Inhaltsstoff der Selbstbräunungs-Cremes, meist der Zucker Dihydroxyaceton (DHA), reagiert mit den Aminosäuren in den obersten Hornzellen. Dieser Vorgang ist in der Schwangerschaft selbst bei regelmässiger Anwendung unbedenklich. Allerdings sollten Sie Produkte kaufen, die nicht Psoralene als Bräunungsbeschleuniger enthalten. Diese Stoffe stehen im Verdacht, Krebs zu erzeugen.
Da sich die Hornzellen ständig erneuern und z.B. beim Waschen entfernt werden, hält die künstliche Bräune lediglich drei bis fünf Tage. Der Vorteil: Für eine getönte Gesichtsfarbe muss man sich nicht den schädlichen ultravioletten Sonnenstrahlen aussetzen. Geht man dann aber in die Sonne, ist man auch nicht davor geschützt. Im Handel finden sich inzwischen aber schon einige selbstbräunende Cremes, die einen Sonnenschutzfilter enthalten.
Stand: 11/09, BH
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