Pestizide oder Insektizide, also Schädlingsvernichtungsmittel, werden tonnenweise produziert und in der Landwirtschaft eingesetzt. Spätestens seit den Studien mit DDT ist klar, dass sie auch auf den Menschen zahlreiche toxische Eigenschaften haben. Manche schädigen das Immunsystem, andere können die Fruchtbarkeit stören oder bestimmte Organe und Organsysteme angreifen, das menschliche Nervennetz schädigen und vermutlich auch Krebserkrankungen auslösen. Zudem hat es in Kalifornien Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten, v.a. im ersten Schwangerschaftsdrittel, bei Frauen gegeben, die in der Nähe pestizid-behandelter Anbauflächen leben.
Eine erhöhte Rate kindlicher Fehlbildungen konnte dagegen bisher nicht nachgewiesen werden. Trotzdem sollten Sie sicherheitshalber in der gesamten Schwangerschaft auf den Umgang mit Pestiziden verzichten.
Die Rückstände in Lebensmitteln (z.B. Obst und Gemüse) sind dagegen so gering, dass eine Gefahr für Schwangere oder ihre ungeborenen Kinder bei ausgeglichener Ernährung nicht zu erwarten ist.
Stand: 11/09, BH
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