Im Gegenteil. Die Behandlung ist sehr wichtig, denn ein unbehandelter Harnwegsinfekt kann zu einer Fehlgeburt und später einer Frühgeburt führen.
Allerdings sollten die in der Schwangerschaft bewährten Antibiotika (Penizillin, Cephalosporine und Erythromycin) eingesetzt werden. Auf Trimethoprim und Sulfonamide sollte im ersten Schwangerschaftsdrittel verzichtet werden, weil sie die Wirkung der Folsäure einschränken. Sulfonamide und Nitrofurantoin sind in den letzten Schwangerschaftswochen ungünstig: Sie können die Neugeborenengelbsucht verstärken.
Stand: 11/09, BH
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