Wenn die Windpockenviren in der ersten Schwangerschaftshälfte tatsächlich auf Ihr ungeborenes Kind übergehen, kann das sehr schwere Schäden hervorrufen. Das ist aber sehr, sehr selten!
Um das sehr geringe Risiko auszuschliessen, empfehlen Fachleute sorgfältige Ultraschalluntersuchungen. Ausserdem kann man eine eventuelle Ansteckung des Kindes durch direkten Erregernachweis im Plazentagewebe, Fruchtwasser und Nabelschnurblut feststellen. Eine Behandlungsmöglichkeit gibt es dann aber nicht mehr. Immunglobuline können den Ausbruch der Windpocken nur verhindern, wenn sie gegeben werden, bevor die Hauterscheinungen auftreten.
Stand: 10/09, BH
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