swissmom_bei_facebook

swissmom_bei_twitter

Muss eine Chlamydieninfektion in der Schwangerschaft unbedingt behandelt werden?

In der Schwangerschaft können Chlamydien, wie viele andere Erreger von Scheideninfektionen, einen vorzeitigen Blasensprung, vorzeitige Wehen und damit verbunden eine Frühgeburt verursachen. Und bei der Geburt ist das Kind ebenfalls gefährdet: Chlamydien verursachen Augen- und Lungenentzündungen.

Deshalb muss eine Chlamydien-Infektion unbedingt behandelt werden. Am wirkungsvollsten und auch in der Schwangerschaft erlaubt sind Erythromycin und Makrolid-Antibiotika. Der Partner sollte unbedingt mitbehandelt werden, um eine Wiederansteckung zu vermeiden. Eine vorherige Untersuchung des Partners ist meist nicht nötig. 

Die Erstinfektion mit Chlamydien kann übrigens durchaus 10 Jahre und länger zurückliegen, ohne bislang erkannt worden zu sein. Darum sollte der Infektionsnachweis keinesfalls Anlass für Misstrauen oder Verdächtigungen sein.

Stand: 12/09, BH

 



 

info [at] swissmom.ch

Inhalt urheberrechtlich geschützt © 2003 Swissmom. Alle Rechte vorbehalten.
Die in www.swissmom.ch enthaltenen Informationen stellen keinen Ersatz dar für die Untersuchung, Diagnosestellung oder Behandlung durch medizinisch ausgebildete Fachleute.

Bitte lesen Sie unsere Nutzungsbedingungen

copyright swissmom.ch 2009

Newsletter
Anthrazit Siegel