Geburtsvorbereitend werden vier bis acht Akupunktur-Sitzungen ein- bis zweimal wöchentlich in den letzten vier Schwangerschaftswochen durchgeführt. Dadurch wird eine signifikant verkürzte Geburtsdauer und eine deutlich bessere Muttermundreifung erreicht, wie einige kontrollierte Studien beweisen konnten. Diese Auswirkungen der Akupunktur setzen aber erst mit dem Zeitpunkt der anderen, natürlichen Mechanismen der Geburtsauslösung ein, insofern ist eine Überstimulation und vorzeitige Geburt im Rahmen der normalen Akupunktur nicht zu erwarten.
Bitte lesen Sie auch unser Experten-Interview zum Thema "Akupunktur in der Geburtshilfe" mit Frau Dr. med. Teelke Beck, Uster, und das Experten-Interview zum Thema "TCM in der Geburtshilfe" mit Frau Dr. med Kirsten Stähler van Amerongen, Biel.
07/08, BH/AS
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