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Man hört immer wieder, dass man bestimmte Kräutertees in der Schwangerschaft nicht trinken sollte. Welche sind das?

Kräutertees, Rotbusch- und Grüntees als Alternative zu Kaffee und Schwarztee sind in der Schwangerschaft beliebt - und die meisten auch sehr gesund. Allerdings mit folgenden Einschränkungen:

  • Auf entwässernde Tees, die bei Ödemen und dem Karpaltunnelsyndrom (eingeschlafene Finger) helfen können, sollte in der letzten Phase der Schwangerschaft ganz verzichtet werden. Dazu gehört beispielsweise Brennnesseltee.
  • Vorsicht in dieser Zeit auch mit wehenanregenden Wirkstoffen, die in Himbeerblättertee, aber auch in Aufgüssen von Brombeerblättern, Schafgarbe, Eisenkraut (Verbena), Kreuzkümmel, Wermutkraut und Frauenmantel enthalten sind. Diese Tees besser erst ab der 36. Woche zu sich nehmen. Dann helfen sie, das Gewebe des Beckenbodens und der Gebärmutter zu lockern („weich zu machen") und auf die Geburt vorzubereiten. Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme.

Viele Lebensmittelgeschäfte, Naturkostläden und Apotheken bieten zudem spezielle Schwangerschafts-Teemischungen an. 

Stand: 05/09, BH



 

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