Viele Schwangere berichten über eine mehr oder weniger starke Verschlechterung ihrer Sehschärfe. Kurzsichtige können häufig in der Ferne weniger deutlich sehen, Weitsichtige müssen sich während der Schwangerschaft beim Lesen mehr anstrengen. Kontaktlinsenträgerinnen bemerken das noch früher als Brillenträgerinnen. Die Ursache liegt in der vermehrten Flüssigkeitsaufnahme im Gewebe. In der Regel gibt sich das schon kurz nach der Geburt wieder. Die Anschaffung einer neuen Brille lohnt sich also nur in schweren Fällen von Sehverschlechterung.
Achtung: Wenn Sie verschwommen oder Blitze vor den Augen sehen, sollten Sie das unbedingt Ihrem Frauenarzt, Ihrer Frauenärztin oder Hebamme mitteilen. Das sind Symptome, die unbedingt ernst genommen werden müssen. Sie können ein Anzeichen für eine ernsthafte Augenerkrankung, bei Schwangeren aber auch für eine Präeklampsie sein, vor allem im Zusammenhang mit Bluthochdruck und Eiweiss im Urin.
Stand: 10/11, BH.
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