Ungleichmässiges Wachstum ist bei Zwillingen relativ häufig. Dabei bezeichnet man Unterschiede von ca. 15-25 % im geschätzten Geburtsgewicht als noch nicht beunruhigend. Trotzdem sollten nun sicherheitshalber häufig gezielte Ultraschalluntersuchungen durchgeführt werden. Wenn sich ein grösserer Unterschied zeigt und vielleicht sogar der Verdacht auf das sehr seltene feto-fetale Transfusionssyndrom (bei dem ein Zwilling dem anderen Blut wegnimmt) besteht, muss man die Schwangerschaft sehr engmaschig überwachen und gegebenenfalls eingreifen.
Die Ursache für den Wachstumsunterschied bleibt in der Regel unbekannt. Nach der Geburt holt der kleinere und leichtere Zwilling normalerweise schnell auf.
Stand: 12/11, BH
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