Häufig wird zur hormonellen Stimulation der synthetische Wirkstoff Clomifen (Handelsname: Clomid) eingesetzt, das die Ausschüttung von LH und FSH und damit eine Eizellreifung bewirkt.
Clomifen hat den Vorteil, dass es einfach in Tablettenform gegeben werden kann, preiswert ist und bei niedriger Dosierung kaum die Gefahr einer Überstimulation besteht.
Andererseits lässt sich die Dosis nicht sehr differenziert steuern und das Medikament verursacht eine Verfestigung des Gebärmutterhals-Schleims, der wiederum die Spermien am Hochwandern hindern kann. Wie bei allen Medikamenten zur Anregung des Eisprunges können unter Clomifen gelegentlich sogenannte funktionelle (nicht bösartige) Zysten entstehen, welche bei 95% der Frauen innerhalb von 3 Monaten wieder verschwinden.
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Stand: 04/09, BH
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