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Den richtigen Babysitter finden

Wichtig ist vor allem, dass Sie sich überlegen, ob Sie wirklich bereit sind, Ihr Kind für ein paar Stunden aus der Hand zu geben und einer vertrauten Person zu überlassen. Diese innere Bereitschaft ist wichtig, damit Sie und der Babysitter ein gutes Team werden. Sprechen Sie mit anderen Müttern, die auf Ihrer „Wellenlänge“ liegen, wie sie es gemacht haben: Wann zum ersten Mal, mit welchen Erfahrungen etc. Wichtig ist ausserdem, einen kleinen Pool von Personen ausfindig zu machen, die Sie um einen gelegentlichen – oder auch regelmässigen Einsatz – bitten können. Ihr Kind braucht zwar Konstanz in seiner Betreuung, aber das ist heutzutage schwer erreichbar. Jeder ist heute vielfach verplant, Zeit ist Mangelware.

  • Führen Sie Buch über die verschiedenen Babysitter-Einsätze: Welche Fragen, welche Probleme tauchten auf? Welche Informationen sind für die Babysitter wichtig? So läuft die Sache von Mal zu Mal besser – und Sie gehen immer ruhiger Ihrer eigenen Beschäftigung nach.
  • Am einfachsten geht es mit Freunden, Grosseltern, Bekannten und Verwandten in Ihrer Nähe, die Ihr Kind bereits kennen und es bei sich zu Hause oder in Ihrer Wohnung betreuen können.
  • Vielleicht gründen Sie mit anderen Müttern ein Netzwerk, das gemeinsam auf einen Pool von erfahrenen Babysittern zugreifen kann, und ausserdem für Modalitäten wie Bezahlung, Verpflegung, etc. gemeinsame Regeln aufstellt.
  • Es gibt Nachbarschaftshilfen oder Mütterzentren, die bei der Suche nach einem Babysitter behilflich sind. Adressen finden Sie im Telefonbuch oder in Stadtteil-Branchenführern.
  • Das Schweizerische Rote Kreuz bildet Babysitter aus und vermittelt sie weiter. Erkundigen Sie sich bei Ihrer lokalen Sektion, auf der Homepage http://www.redcross.ch/, unter info@redcross.ch oder Tel. 031-387 71 11.
  • Ein Aushang im Laden um die Ecke, beim Kinderarzt oder eine Anzeige in der regionalen Tageszeitung kann weiterhelfen, wenn man einen Sitter für den regelmässigen Einsatz sucht.

Ist jemand gefunden, taucht die nächste Frage auf: Wie muss ein guter Babysitter sein, was muss er, sie können? Entscheidend ist der persönliche Eindruck, den eine Betreuerin, ein Betreuer auf Sie macht. Man sollte die Freude am Umgang mit Kindern spüren, er oder sie sollte liebevoll, einfühlsam und aufgeweckt sein. Kenntnisse im Umgang mit Kindern bzw. in der Säuglingspflege sind von Vorteil.

Haben Sie das Gefühl, dass er oder sie mit Ihrem Kind und mit der Situation zu Recht kommt? Zu jung sollte eine Babysitterin bzw. ein Babysitter übrigens nicht sein: mindestens 16 Jahre, lautet die Erfahrung. Jugendliche sind mit schwierigen Situationen einfach schneller überfordert. Achten Sie darauf, ob Ihnen Ihr Gegenüber zuhört, nicht  überfordert wirkt und nicht zu unsicher – im Umgang mit Kindern muss man auch mal schnelle Entscheidungen treffen können und wissen, an wen man sich in Zweifelsfällen wendet.

Hier finden Sie unsere Checkliste für's Babysitting.

Stand: 02/11, AS

 



 

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