Eltern mit Erfahrung und Erzieher plädieren in der Regel dafür, dass ein Kind, welches vom Alter her zwar noch knapp den Übertritt von der Spielgruppe in den (kleinen) Kindergarten schaffen würde, von der allgemeinen Entwicklung her aber noch sehr kindlich ist, lieber ein Jahr länger in der Spielgruppe gehalten werden sollte. Oft ist es so, dass solche Kinder zwar die erste Zeit im Kindergarten noch problemlos schafffen. Es kann aber vorkommen, dass plötzlich eine Stagnation der Entwicklung eintrifft und dass ein weiteres Jahr Kindergarten nötig wird. Erzieherinnen und Eltern berichten in solchen Fällen oft davon, dass sich das Kind dann im zweiten, respektiven dritten Kindergartenjahr zu langweilen beginnt und die Stagnation vor dem Übertritt/oder unmittelbar nach dem Übertritt in die Schule erneut auftaucht. Im Zweifelsfall gewähren Sie Ihrem Kind lieber eine Zusatzrunde in der Spielgruppe, damit es den Übertritt in den Kindergarten gereifter angehen kann. Lassen Sie sich in Ihrem Fall aber auf jeden Fall von der Spielgruppenleiterin, vom Kinderarzt oder von anderen Betreuungs- oder Bezugspersonen beraten. Und hören Sie auf Ihr Gefühl!
Stand: 01/08, VZ
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