Nun, primär ist es Ihre Aufgabe, Ihre eigenen Kinder zu erziehen. Aber natürlich sollten sich kleine Besucherinnen und Besucher bei Ihnen daheim an Ihre Regeln halten. Damit sich die Gäste orientieren können, müssen Ihnen diese Regeln aber bekannt sein. Was immer für Regeln bei Ihnen zählen, lassen Sie dies den Kameraden Ihres Sohnes wissen. An Regeln erinnern, das muss bei Ihnen kein schlechtes Gewissen auslösen. Grundsätzliche Erziehungsmassnahmen an fremden Kindern duchsetzen dagegen, das ist wenig sinnvoll. Ihr Ziel sollte es sein, das Miteinander Ihres Kindes und dessen Besucher zu fördern, so dass sich alle noch wohl fühlen. Sie inklusive.
Bedenken Sie bei der ganzen Sache aber auch, dass die Gäste immer einen gewissen Bonus haben, ein wenig Toleranz Ihrerseits ist also gefragt. Und wenn Ihnen die Spielerei drinnen beispielsweise zu laut wird, gehen Sie gemeinsam mit den Kindern raus, schlagen Sie andere Beschäftigungen vor, wenn der Gast nur vor dem Fernseher sitzen will.
Es gibt sicher viele Wege, wie sich das Zusammensein von eigenen Kindern und deren Gäste handhaben lässt. Wichtig ist dabei vor allem, dass Sie sich bei der Bekanntgabe Ihrer Regeln behutsam, ruhig, aber auch eindeutig und entschlossen ausdrücken.
Stand: 01/08, VZ
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