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Kinderbetreuung

Wer möglichst schnell nach der Geburt des Kindes wieder in den Job einsteigen möchte, sollte sich schon am Anfang der Schwangerschaft um eine gute Betreuung für den Nachwuchs kümmern. Denn leider ist es bei den Arbeitgebern noch immer nicht selbstverständlich, Müttern und Vätern ausreichend und vor allem flexible Möglichkeiten für die Betreuung anzubieten. Und leider gibt es immer noch zu wenige Krippenplätze. Vor allem Plätze für Babys sind sehr rar. Da ein Baby bis 15 Monate in der Regel 1 ½  Plätze zählt, fehlt es oft an Plätzen für Babys. Deshalb ist es nicht zu früh, sich schon in den ersten Schwangerschaftswochen Adressen zu besorgen und eventuell auch schon mal Krippe, Betriebskindergarten oder anderes unter die Lupe zu nehmen. Zunächst einmal sollten Sie sich orientieren, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt.

  • Für Kinder, die noch nicht im Kindergartenalter (ab 5 Jahre) sind, gibt es Kinderkrippen bzw. Kindertagesstätten.
  • Wer keinen Krippenplatz bekommen hat oder grundsätzlich eine persönlichere Betreuung sucht, kann auf eine Tagesmutter ausweichen. 
  • Sehr individuell ist die Möglichkeit der Betreuung durch ein Aupair-Mädchen oder -Jungen. Vorteil: Ihr Kind hat, wenn alles gut läuft, für ein bis zwei Jahre eine feste Bezugsperson. Ausserdem gewährt es Ihnen einfach mehr Freiheiten, wenn jemand mit im Haushalt wohnt. Es gibt aber auch Nachteile: Ein Au-pair zu engagieren, ist nicht gerade billig; man braucht genügend Platz für eine Person mehr, und die Privatatmosphäre ist eine andere. Wer sich für diese Möglichkeit entscheidet, sollte zunächst nach Erfahrungen im Freundes- und Bekanntenkreis fragen: Worauf muss man achten, welche Schwierigkeiten tauchen auf? Ausserdem gilt auch hier: Die Nachfrage ist gross, also rechtzeitig kümmern.
  • Eine Alternative zu Krippenplätzen oder privat organisierter Betreuung von Tagesmutter oder Aupair sind Elterninitiativen. Die Öffnungszeiten sind hier häufig flexibler, die Altersgruppen der Kinder gemischter als in Krippen und Kindergärten. Zu bedenken: Elterninitiativen funktionieren nur, wenn sich Mutter und/oder Vater mit viel Engagement und Eigenarbeit an der täglichen Arbeit und Sonderprojekten beteiligen. 
    Auf der Homepage des Schweizerischen Familienservice www.familienservice.ch finden werdende und junge Eltern viele Informationen zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf und speziell auch zum Thema familienexterne Kinderbetreuung. Nützliche Adressen finden Sie zudem in der swissmom-Linksammlung, Kategorie "Kinderbetreuung".

Bitte lesen Sie zu diesem Thema auch das Experten-Interview mit Ulla Grob-Menges zum Thema "Kinderbetreuung heute: Fragen rundum KiTaS" und im Bereich "Verschiedenes/Aktuelles": Bindung im Frühkindalter

Kinderbetreuung

Und vergessen Sie nicht: Schwarzarbeit ...: Wenn Sie z.B. regelmässig einen Babysitter beschäftigen, sind Sie verpflichtet, AHV, IV, EO und ALV zu bezahlen, allenfalls Quellensteuer zu entrichten und eine Unfallversicherung abzuschliessen. - Keine Angst: Seit dem 1.1.2008 gibt es dafür ein ganz einfaches und unbürokratisches Formular (z.B. ZAS für Basel-Stadt).

Stand: 09/08, PvE     (Dok. 5.6)

Wir bedanken uns herzlich bei unserer Leserin Sandra Vonlanthen für die fachliche Beratung!



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