Vorsorgen für die Zukunft - auch finanziell

Mit der Geburt Ihres Kindes verändert sich Ihr Leben. Die neue Zeit ist aufregend und intensiv. Ihr Kind steht im Zentrum, und Sie schmieden Pläne. Doch was, wenn sich das Leben nicht an diese Pläne hält?

Vorsorgen ist mehr als nur sinnvoll. Denn das Leben geht seine eigenen Wege. Wer seinen Kindern später viele Möglichkeiten bieten möchte – z. B. eine Berufsausbildung, ein Studium oder einen Auslandsaufenthalt – fängt am besten früh mit dem Vermögensaufbau an.

Grundsätzlich gibt es zwei Vorsorgemöglichkeiten: das Banksparen und das
Versicherungssparen. Beim Banksparen steht der finanzielle Aspekt im Vordergrund. Mit den eingesetzten finanziellen Mitteln soll ein Vermögen aufgebaut werden. Beim Versicherungssparen steht der Risikoschutz im Mittelpunkt. Durch den Abschluss einer Versicherung soll für die langfristige finanzielle Sicherheit des Kindes gesorgt sein.

Ganz traditionell: das Banksparen
Hier gibt es das einfache klassische Sparkonto. Verbreiteter sind inzwischen jedoch Jugendfondskonten. Massgebend sind dabei die Höhe der Einzahlung und der
Anlagehorizont. Wer gleich nach der Geburt seines Kindes mit dem Sparen beginnt, hat bis zur Volljährigkeit einen Anlagehorizont von 18 Jahren. Investitionen in renditeorientierte Anlagen versprechen eine attraktive Renditechance an den Kapitalmärkten.
Wie lohnend regelmässiges Sparen für Ihr Kind sein kann, zeigt das folgende Beispiel mit einer Starteinlage von CHF 500.-

Jugendfondskonto*

Sparkonto

5 % Rendite (Zins- und Zinseszins)

1,5 % Rendite (Zins- und Zinseszins)

Sparbetrag pro Monat

Vermögen in 18 Jahren

Vermögen in 18 Jahren

CHF 50.—

CHF 18 540.—

CHF 13 047.—

CHF 100.—

CHF 35 876.—

CHF 25 441.—

CHF 300.—

CHF 105 223.—

CHF 75 015.—

* Die Werte zeigen die mögliche Performanceentwicklung einer ausgewogenen Anlagestrategie. Sie sind keine Garantie für die Wertentwicklung der Fondsanteile.

Gut kombiniert: das Versicherungssparen
Bei dieser Vorsorgeform wird der Sparprozess mit dem Versicherungsschutz kombiniert. Ein Teil der Prämie dient dem Sparen, der andere Teil der Finanzierung des Versicherungsschutzes. So übernimmt der Versicherer die Prämienzahlung, wenn die Eltern dazu nicht mehr in der Lage sein sollten, z. B. infolge Erwerbsunfähigkeit oder Tod. Die vertraglich festgelegte Leistung ist also in jedem Fall gesichert. Wenn das Kind wegen einer Krankheit oder eines Unfalls nicht oder nur beschränkt ins Erwerbsleben eintreten kann, bieten Versicherer auch die Möglichkeit, das Kind mit einer zusätzlichen temporären Rente vor den finanziellen Folgen solcher Schicksalsschläge zu schützen.

Das folgende Berechnungsbeispiel zeigt: Sparen und gleichzeitig versichert sein kann attraktiv sein. Die Versicherung beginnt mit der Geburt Ihres Kindes (am 1. Juni 2006) und dauert 18 Jahre (Ablauf 31. Mai 2023). Versichert sind ein Erlebensfallkapital bei Ablauf, die Erwerbsunfähigkeit des Versicherungsnehmers (erwerbstätiger Vater oder Mutter) sowie dessen Tod. Wird der Versicherungsnehmer erwerbsunfähig, so übernimmt die Versicherungsgesellschaft nach einer vereinbarten Wartefrist (1) die Zahlung der Prämie, bis er wieder erwerbsfähig wird, längstens bis zum Ablauf der Versicherung. Stirbt der Versicherungsnehmer, so übernimmt die Versicherungsgesellschaft ebenfalls die Zahlung der Prämie, so dass die vertraglich vereinbarte Leistung (Erlebensfallkapital) nach Ablauf der 18 Jahre erreicht wird.

Sparbetrag "jährlich"

Erlebensfallkapital (2)

Überschussanteile (3)

Total

CHF 600.—

CHF 10 765.—

CHF 1 133.—

CHF 11 898.—

CHF 1 200.—

CHF 22 342.—

CHF 2 343.—

CHF 24 685.—

CHF 3 600.—

CHF 69 106.—

CHF 7 229.—

CHF 76 335.—

(1) In diesem Beispiel nach einer Wartefrist von 24 Monaten.
(2) Das gesamte Erlebensfallkapital inkl. Zins ist bei Ablauf der Versicherung garantiert.
(3) Die Höhe der Überschussanteile hängt vom jährlich erwirtschafteten Ergebnis der Versicherungsgesellschaft ab und kann Schwankungen unterliegen. Der Überschuss ist nicht garantiert.

Hauptsache vorsorgen
Frühzeitig vorsorgen lohnt sich in jedem Fall. Welcher Form Sie den Vorzug geben – dem Banksparen oder dem Versicherungssparen – hängt letztendlich von Ihren Zielen und Ihrer Lebenssituation ab. Versicherungen wie auch Banken bieten eine grosse Auswahl an Vorsorgeprodukten.

Stand: 07/09, PvE     (Dok. 5.2)

 

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