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Mit Wehen im Auto

Die Fahrt ins Spital kann für Sie und für Ihren Partner am Steuer so aufregend sein, dass es manchmal besser ist, ein Taxi zu rufen. Dann ist zwar ein Fremder mit dabei, aber Ihr Partner kann sich auf Sie konzentrieren.

Auf jeden Fall muss Ihr Partner die Fahrtroute zum Krankenhaus ganz genau kennen. Probieren Sie vorher auch Schleichwege aus, denn viele Kinder scheren sich nicht um den Feierabendverkehr. Die Nerven reichen nicht für einen Stau!

Angeschnallt auf dem Vordersitz lassen sich die Wehen oft schlecht ertragen, weil in dieser Zwangshaltung einfach alles weh tut. Auf dem Rücksitz, im Vierfüsslerstand auf Knien und Ellenbogen, geht es viel leichter. Und für diese Ausnahme-Fahrt darf auch einmal gegen die sonst geltenden Sicherheitsregeln verstossen werden. Alle übrigen Verkehrsregeln sollten Sie aber auch in dieser Situation befolgen!

Rüsten Sie das Auto schon ein paar Tage vor dem errechneten Termin für die Fahrt aus. Legen Sie Kissen bereit, die Ihnen den Rücken stützen. Ein Nässeschutz, am besten eine gummierte Unterlage, wie Sie sie fürs Babybett gekauft haben, ist auch eine gute Idee. Denn wenn die Fruchtblase während der Fahrt platzt, ergiesst sich ganz schön viel Flüssigkeit auf den Sitz. Halten Sie deshalb auch ausreichend Handtücher bereit. Nach einem Blasensprung sollten Sie übrigens möglichst liegend transportiert werden, damit die eventuell vor dem kindlichen Kopf liegende Nabelschnur nicht durch den Druck zusammengepresst wird.

Stand: 06/11, AS



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