Wichtig für Sie in den letzten Wochen Ihrer Schwangerschaft ist das Erlernen der aktiven und passiven Entspannung von Körper und Geist. Mit Hilfe der richtigen Techniken können Verkrampfungen gelöst und Ängste abgebaut oder vermindert werden. Das hilft Ihnen, die Kontraktionen aktiv zu unterstützen, statt gegen sie zu arbeiten. So sind die Wehenschmerzen deutlich besser zu ertragen. Die meisten natürlichen Geburtsmethoden arbeiten mit bewusster Entspannung.
Zu den Entspannungstechniken gehören Massage, Atemtechniken und Konzentrationsübungen, durch die Sie lernen, bewusst und kontrolliert zu atmen. Ausserdem gibt es Sammlungs- und Visualisierungstechniken, mit deren Hilfe Sie innerliche Ruhe und Gelassenheit erlangen. Zur schnellen Entspannung zwischen zwei Wehen kann eine positive Gefühlswahrnehmung, z.B. ein inneres Bild, ein Klang, ein angenehmer Duft, beitragen. Viele dieser Techniken werden in den Geburtsvorbereitungskursen erläutert und geübt. Und alle sind auch sehr nützlich zur Entspannung in den letzten Wochen der Schwangerschaft, wie z. B. das Entspannungsatmen.
Vielen Müttern erleichtert Schreien, lautes Stöhnen oder auch Singen die Situation. Schmerz, Verkrampfungen und Ängste sozusagen hinauszuschreien, verschafft ein Gefühl der Erleichterung und kann so zu Entspannung und Lockerung beitragen.
Mit entspannender und beruhigender Musik kann man sich ebenfalls gut vom Schmerz während der Wehen und bei der Geburt ablenken.
Beachten sie auch zu diesem Thema unser Hebammen-Experteninterview hier.
Stand: 10/11, AS
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