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Erschöpfung nach einer echten Höchstleistung

Nach der Geburt werden Sie sicher ein paar Tage lang vollkommen erschöpft sein. Und genau so geht es weiter: Bereiten Sie sich in jedem Fall auf chronischen Schlafentzug vor – Sie werden viele schlaflose Nächte verbringen, bevor sich bei Ihrem Kind ein regelmässiger Schlafrhythmus einpendelt. Ein Neugeborenes verlangt seiner Mutter besonders in den ersten Wochen sehr viel ab. Das Stillen nach Bedarf manchmal bis zu alle zwei Stunden, und das zu jeder Tages- und Nachtzeit, wird sicherlich Spuren hinterlassen. Ihr Kind wird Sie rund um die Uhr beschäftigen. Für andere Dinge bleibt da nicht viel Zeit.

In manchen Krankenhäusern wird Ihr Kind auf Ihren Wunsch hin vorübergehend aus dem Zimmer genommen und betreut, damit Sie etwas zur Ruhe kommen. Wenn Sie noch einige Tage im Spital bleiben möchten, sollten Sie die Zeit dort bewusst zur Erholung nutzen. Manche Frauen finden Krankenhäuser jedoch wenig gemütlich, fühlen sich gestört und ziehen ihr vertrautes Zuhause vor. Sind Mutter und Kind gesund, steht dem Austritt nichts im Wege. Falls Sie aber schon kurz nach der Geburt heimgehen, sollten Sie Ihren Partner (oder einen anderen lieben Menschen) in den ersten Tagen so viel wie möglich im Haushalt erledigen lassen und natürlich auch in die Säuglingsbetreuung mit einbeziehen. Das verschafft Ihnen eine gelegentliche Atempause, die Sie zwischen dem Stillen für ein kurzes Nickerchen nutzen sollten. Sie werden sehen, dass die Milchproduktion dann viel besser in Gang kommt.

Zu viel Besuch kurz nach der Geburt ist ebenfalls sehr anstrengend. Niemand wird Ihnen böse sein, wenn Sie erst einmal selbst zur Ruhe kommen wollen. Begrenzen Sie also die Anzahl Ihrer Besucher bzw. die Zeit, die Sie mit ihnen verbringen.

Stand: 03/09, BH

 



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