Das Vershütungsstäbchen besteht aus einem kleinen Kunststoffröhrchen, welches ein Gestagen enthält. Das Röhrchen gibt das Hormon langsam und stetig über das umgebende Gewebe an den Körper ab und erreicht so eine gute Verhütungssicherheit. Die Wirkung des Hormons besteht in der Verhinderung des Eisprungs und in der Verdickung des Schleimpfropfes im Gebärmutterhals.
Die Einlage und die Entfernung des Röhrchens muss von einem Arzt oder einer Ärztin unter sterilen Bedingungen durchgeführt werden. Über einen kleinen Hautschnitt auf der Innenseite des Oberarms wird das Röhrchen unter die Haut eingeführt. Die Wirkung des Hormonimplantats hält drei Jahre an, dann muss es entfernt oder ausgetauscht werden.
Vorteil: Sichere Verhütung über drei Jahre, unabhängig von Einnahme oder Magen-Darm-Problemen.
Nachteile: Nebenwirkungen wie lang andauernde Blutungen, Akne, Kopfschmerzen und Gewichtszunahme wurden relativ häufig nach der Einlage des Hormonimplantates beobachtet.
Stand: 02/12, BH
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