Angeblich sollen schon die alten Ägypter und viele Naturvölker ihre Kinder vorzugsweise im Wasser zur Welt gebracht haben. Heute stehen in vielen Spitälern extra grosse Badewannen im Gebärsaal.
Die „Wassergeburt“ ist eigentlich eine spezielle Form der Schmerzerleichterung unter der Geburt. Denn warmes Wasser (meist zwischen 34 und 36 °C) entspannt den Körper optimal, was viele Schwangere mit Rückenschmerzen schon beim Schwimmen festgestellt haben. Der Teufelskreis von Angst, Verspannung und Schmerz kann im warmen Wasser oft erfolgreich unterbrochen werden, denn der Wehenschmerz wird erträglicher und der Muttermund öffnet sich leichter. Der Einsatz von Schmerzmitteln wird weniger wahrscheinlich.
Das ist alles anders bei der Geburt im Wasser:
Wir haben für Sie noch detailliertere Informationen zum Ablauf einer Wassergeburt und zur Sicherheit für Mutter und Kind zusammengestellt.
Bitte lesen Sie auch unser Experten-Interview mit Frau Dr. med. Verena Geissbühler, Kantonsspital Fribourg, zum Thema "Geburt im Wasser" sowie zum Thema Schmerzerleichterung bei der Geburt durch Selbstbestimmung mit Hebamme Dominique Hochuli und Frau Dr. med. Pascale Stapfer.
Bücher zum Thema:
Cornelia Enning: Erlebnis Wassergeburt. VGS-Verlag.
Erik Sidenbladh: Wasserbabys. Synthesis-Verlag.
Stand: 02/11, BH/ET/AS
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