swissmom_bei_facebook

swissmom_bei_twitter

Mobile Epidural-Analgesie

Die sogenannte mobile Epidural-Analgesie erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Dabei wird eine niedrig dosierte Wirkstoffkombination verschiedener Anästhetika eingesetzt, die aus einem Narkotikum als Schmerzmittel sowie einem Lokalanästhetikum besteht.

Bei der Art der Ausführung besteht zur herkömmlichen EDA kaum ein Unterschied. Das Narkotikum kann zunächst in die Rückenmarksflüssigkeit injiziert werden, danach über den Epidural-Katheter. Durch Verwendung einer Spritzenpumpe wird eine ununterbrochene Medikamentenzufuhr ermöglicht.

Ziel der mobilen EDA ist es, den Frauen Bewegungsfreiheit zu gewähren und die Blasenfunktion so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Sie können also auch während der Wehen noch herumlaufen anstatt auf dem Rücken im Bett zu liegen und so die Schwerkraft zur Beschleunigung des Geburtsvorgangs ausnutzen. Wenn die Wehen allerdings sehr lange dauern und erneute Injektionen nötig werden, werden Sie wahrscheinlich spätestens nach dreimaliger Dosiserhöhung auf Ihre Mobilität verzichten müssen.

Bitte lesen Sie zu diesem Thema auch unser Experten-Interview mit Prof. Dr. med. Helmut Gerber zum Thema Schmerzerleichterung bei der Geburt durch Selbstbestimmung mit Hebamme Dominique Hochuli und Frau Dr. med. Pascale Stapfer.

Stand: 02/11, BH/AS

 



 

info [at] swissmom.ch

Inhalt urheberrechtlich geschützt © 2003 Swissmom. Alle Rechte vorbehalten.
Die in www.swissmom.ch enthaltenen Informationen stellen keinen Ersatz dar für die Untersuchung, Diagnosestellung oder Behandlung durch medizinisch ausgebildete Fachleute.

Bitte lesen Sie unsere Nutzungsbedingungen

copyright swissmom.ch 2009

Newsletter
Anthrazit Siegel