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Die Mikroblutanalyse

Das Absinken der fetalen Herzschlagfrequenz kann ein Hinweis darauf sein, dass das Baby gefährdet ist, was bei kontinuierlicher Überwachung mit dem CTG leicht festgestellt werden kann. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird man mögliche weitere Massnahmen und eventuelle weiterführende Tests mit Ihnen besprechen.

Einer dieser Tests ist die sogenannte Mikroblutanalyse. Dazu wird ein Röhrchen in die Scheide eingeführt und aus der Kopfhaut des Kindes eine winzige Blutprobe entnommen. Die Blutentnahme über die Kopfhaut ist für Ihr Baby nicht gefährlich. Anhand bestimmter Blutwerte kann der Zustand des Kindes beurteilt werden. Wenn der Wert in Ordnung ist, kann abgewartet werden. Andernfalls muss sofort entbunden werden. Diese Entbindung erfolgt dann für gewöhnlich per Kaiserschnitt, wenn Anzeichen für eine Gefährdung des Kindes schon in der Eröffnungsphase auftreten, oder als Zangen- oder Saugglockengeburt, wenn es in der Austreibungsphase zu Sauerstoffmangel kommt.

Eine andere, neuere Methode ist die fetale Pulsoxymetrie, bei der ein Sensor über den offenen Muttermund (nach dem Blasensprung) an der Wange des im Uterus befindlichen Kindes befestigt wird. So werden während der Geburt kontinuierlich Informationen über die Sauerstoffsättigung im fetalen Blut geliefert.

Stand: 01/12, BH/ET

 



 

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