Viele Ärztinnen und Ärzte und Spitäler führen eine Sterilisation erst ab 30 Jahren durch, manche sogar erst ab 35 Jahren. Besprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt, Ihrer Frauenärztin, wie sie es im Einzelfall handhaben. Komplikationen bei dem meist als Bauchspiegelung (Laparaskopie) durchgeführten Eingriff sind selten. Es kann zu Verletzungen der umliegenden Organe kommen und sehr selten zu Blutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen. Die Versagerquote bei Sterilisationen liegt bei circa zwei Schwangerschaften pro 1.000 Sterilisationen.
Sie müssen sich allerdings darüber im Klaren sein, dass nur eine aufwändige Operation mit sehr niedriger Erfolgsrate den Eingriff evtl. wieder rückgängig machen kann. Falls nach der Sterilisation doch wieder Kinderwunsch besteht, z.B. mit einem neuen Partner, käme als Alternative wahrscheinlich nur eine künstliche Befruchtung in Frage - ebenfalls eine sehr aufwändige und teure Methode.
Stand: 10/09, BH
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