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Einleiten im Spital aus Vatersicht

Da der errechnete Geburtstermin schon zwei Wochen überschritten war, beschloss unser Frauenarzt, eine Einleitung im Spital vorzunehmen. Im Vorfeld hatte meine Frau schon diverse Hausmitteli ausprobiert, welche angeblich wehenfördernd sind - doch half leider nichts.

Am Freitagmorgen fanden wir uns also im Spital ein und sie bekam schon mal das erste Zäpfli. Da im Spital zwei Gebärsäle vorhanden und gerade keine anderen Geburten im Gange waren, konnten wir uns schon in einem dieser sehr geräumigen Einzelzimmer einnisten. Weil sich vorerst nichts ereignete und mein Arbeitsplatz nicht weit vom Spital weg war, ging ich zur Arbeit und wartete auf ein Telefon.

Mittagessen im Spital, von Wehen noch keine Spur.

Nachtessen auch im Spital, immer noch nichts.

Am Nachmittag war im anderen Gebährsaal eine Frau angekommen, bei der auch eingeleitet werden musste. Während ich nun bei meinem Schatz war und wir uns mit Warten die Zeit vertrieben, hörten wir das Geschrei aus dem anderen Gebärsaal. So eine Geburt muss ja höllisch weh tun!!! Ich glaube, die Arme schrie über mehrere Stunden wie am Spiess!!! So als Geburtsvorbereitung war das wirklich toll.
Den Fernseher laut aufdrehen, half da auch nicht mehr viel...

Am Samstag blieb die Situation mit unserem Nachwuchs immer noch unverändert.

Sonntagmorgen um 01.00 klingelte das Telefon und meine Frau rief mich zu sich ins Spital, die Wehen hatten doch noch angefangen. Ich packte meine sieben Sachen zusammen und fuhr ins Spital. Die genaue Reihenfolge und die zeitlichen Abstände des nachfolgenden Tages sind mir nur ungenau geblieben. Das Zeitgfühl ist total am A.... Irgendwann waren die Schmerzen zu stark und sie wünschte eine PDA. Die sehr genervte und äusserst respektlose Narkoseärztin setzte die PDA.

Meine Frau musste aufs Klo. Nur mit vereinten Kräften schafften es die Hebamme und ich, sie sicher aufs WC und wieder zurück zu begleiten. Sie wünschte in der Gebärbadewanne ein Bad. Nein, das war lange vor der PDA, denn mit dieser gibts kein Bad mehr. Wie auch immer. Nachdem sie Hunger hatte und eine Suppe bekam, musste sie erbrechen. Die wiederkehrende Suppe hatte in der kleinen Kartonschale, die dafür vorgesehen war, nicht genügend Platz und ergoss sich mir über die Hände und zu Boden. Nun, das ist ja alles nur nebensächlich. Wenn ich mich recht erinnere, hielt sie die starken Wehen so um die 10 Stunden aus, bis sie die PDA verlangte. Nach weiteren fast 10 Stunden war der Muttermund noch zu wenig offen, so dass die Hebamme entschied, die Fruchtblase aufzustechen, so dass das Kind mit dem Kopf dagegen drücken und so das Ganze noch etwas beschleunigen konnte. Da es mittlerweile schon über 2 Jahre her ist, erinnere ich mich auch da nicht an alle Details.

Ich weiss noch, dass irgendwann da so etwas schrumpeliges, mit einigen Haaren daran erschien. Die Hebamme sagte, das sei der Kopf des Kindes. Ich dachte, das sieht ja aus wie .... keine Ahnung, aber so schrumpelig und so unförmig. Wenn eine Kuh kalbt, erscheint da als erstes die Nase des Kalbs. Ich erwartete deshalb irgendwie ein menschliches Gesicht zu sehen, aber das hier... ich liess mir nichts anmerken, denn ich will ja nicht so sein und mein Schatzi mit ner Kuh vergleichen, und schon gar nicht wenn noch die Hebamme da ist. Als dann der ganze Kopf herausgehüpft kam, fiel mir ein riesengrosser Stein vom Herzen. Das, was wir schon gesehen hatten, war der Hinterkopf gewesen!!!

Ach Quasimodo, du hast mir einen Riesenschrecken eingejagt!! Sonntagabend um 18.34 war dann auch der Rest unserer kleinen Tochter herausgeschlüpft. Das erste Mal konnte ich mein Kind in die Arme nehmen und es war so schön. Nichts mehr von Quasimodo war in dem kleinen Lächeln zu erkennen.

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