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Ab dem 10. Monat
Allmählich können Kinder am Ende des ersten Lebensjahres auch leicht gewürzte Speisen vom Familientisch bekommen. Reis, feine Teigwaren, Polenta, Knöpfli, gekochtes Gemüse in Stücken, Brot und Käse sind gut geeignet, um zu lernen, die Speisen selbst mit den Händen zum Mund zu befördern und diese zu kauen. Es ist allerdings sinnvoll, dem Kind vorerst vor dem Essen am Familientisch noch etwas Brei zu verabreichen, damit es satt wird.
Nun wird es besonders wichtig, dass Sie sich als Eltern Ihrer Vorbildfunktion bewusst werden. Setzen Sie sich regelmässig mit dem Kind gemeinsam an den Tisch und essen Sie mit ihm. Achten Sie weiterhin auf ein ausgewogenes Angebot mit viel Gemüse, Früchten und Beilagen; geben Sie Fleisch und Milchprodukte dagegen nicht zu reichlich. Es ist von Vorteil, Süssigkeiten, Fettes (Wurst, Frittiertes) und Salziges mindestens bis zum Ende des ersten Lebensjahres zu vermeiden, danach unbedingt nur selten und in kleinen Mengen anzubieten. Geben Sie Süssigkeiten wenn überhaupt als Desser und nicht zwischendurch.
Unser Buchtipp: Kinderernährung - gesund und praktisch. Von Marianne Botta Diener, Beobachter Ratgeber.
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Stand: 05/12, MR
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Eine Zunahme von Gewalt gegen Kinder verzeichnet die 2012-Statistik der Fachgruppe Kinderschutz der schweizerischen Kinderkliniken: Körperliche Misshandlung (347 Fälle) und Vernachlässigung (335) bedingten die meisten Spitaleinlieferungen. Fälle von sexueller Misshandlung meldeten die Spitäler 291 Mal, psychische Misshandlungen 202 Mal. Mit 250 Fällen waren die Kinder im ersten Lebensjahr am häufigsten von Kindsmisshandlung betroffen. Praktisch immer handelte es sich bei den Täterinnen und Tätern um die Eltern, Familienmitglieder oder Bekannte des Kindes.