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Fleisch, Fisch und Ei im Babybrei

Für die notwendige Eisenversorgung sind tierische Lebensmittel wie Fleisch am besten geeignet, denn Eisen aus Fleisch ist für den Körper leichter aufnehmbar als Eisen aus Gemüse. Dem Gemüse-Kartoffelbrei sollte deshalb regelmässig mageres Fleisch zugegeben werden, jeweils gekocht und püriert. Zum Pürieren empfehlen wir den "Multiquick 5 MR 530 Baby" von Braun mit beigefügtem Ernährungsratgeber.

Hier finden Sie ein Rezept zur Zubereitung der Fleischbeilage im Gemüsebrei.

Um sich das Fleischpürieren zu Hause zu sparen, kann der Metzger das Ganze schon im Fleischwolf sehr fein zerkleinern. Allerdings sollte das Fleisch dann noch am selben Tag gegart oder eingefroren werden.

Ernährungswissenschaftler empfehlen mageres Fleisch, am ehesten vom Kalb, Rind, Lamm oder Geflügel (Poulet- oder Trutenfleisch), evtl. Schwein und Rind.

Zum Ende des ersten Lebensjahres kann anstatt Fleisch auch Fisch zugefügt werden. Seefisch enthält viel Jod – ein Spurenelement, das Kinder für ihr Wachstum, ihre geistige und körperliche Entwicklung brauchen. Fischfilet muss aber absolut grätenfrei sein! Lachsfilet (frisch oder tiefgefroren) ist fast grätenfrei und reich an Omega-3-Fettsäuren, die die geistige Entwicklung des Kindes fördern. Auch allergiegefährdete Babys dürfen zum Jahresende hin Fisch essen. Es gibt Hinweise, dass der Fischkonsum im ersten Lebensjahr sogar einen schützenden Effekt vor Allergien hat

Eier sollten erst ab dem 10.-12. Monat mit dem Essen vom Tisch eingeführt werden. Das Eisen im Eigelb kann nur schlecht vom Körper aufgenommen werden, dazu ist Eigelb schwer verdaulich und löst möglicherweise Allergien aus. Andererseits gibt es keinen gesicherten Beleg für einen allergievorbeugenden Effekt durch Meidung potenter Nahrungsmittelallergene im 1. Lebensjahr (Leitlinien Allergieprävention der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie).

Leber ist zwar ein guter Eisenspender, enthält aber auch viele Giftstoffe. Fachleute raten daher von Leber in der Beikost ab. Darüberhinaus ist der Vitamin-A-Gehalt der Leber sehr hoch und das kann zu einer Überdosierung (Hypervitaminose) führen.

Am Anfang gilt zur Allergie-Vermeidung wieder: Nur jeweils eine Fleischsorte verwenden. Erst wenn das Kind eine Sorte gut verträgt, können Sie langsam variieren.

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Stand: 12/11, MR



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