Geburts- oder Muttermale sind meistens harmlos und bilden sich nach einiger Zeit wieder zurück. Sollte ihr Kind ein Geburtsmal haben, wird der Arzt, die Ärztin untersuchen, um welche Art von Mal es sich dabei handelt und Ihnen mitteilen, ob sich der Fleck von alleine zurückbilden wird oder nicht.
Mongolenflecken sind schiefergraue Verfärbungen, die an Blutergüsse erinnern. Sie sind häufiger bei dunkelhäutigen Kindern oder Kindern asiatischer bzw. mediterraner Abstammung, können behaart sein und bilden sich meistens im oberen Gesässbereich. Die Ursache sind Pigmentansammlungen in der Haut, die sich auflösen und innerhalb der ersten Lebensjahre verschwinden.
Feuermale (Weinflecken) sind rötliche bis rotviolett gefärbte Flecken, die durch eine Erweiterung der Gefäße im betroffenen Hautgebiet zustande kommen. Beim sogenannten Storchenbiss (Naevus flammeus) ist typisch, dass ein Mal im Nacken und eines auf der Stirn, den Augenlidern oder der Nase ist. In den ersten Lebensjahren werden die Stellen an der Stirn blasser. Wenn Ihr Kind etwas älter ist, kann das Mal durch eine Behandlung mit Laserstrahlen wahrscheinlich entfernt werden. Im Nacken können sie bestehen bleiben, werden dann aber später vom Haar überdeckt.
Hier finden Sie Informationen zum sehr häufigen Blutschwamm (kavernöses Hämangiom, Blutschwämmchen).
Stand: 11/09, BH
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