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Wechseln Sie bei einer Windelentzündung häufig die Windeln, mindestens alle 2 - 3 Stunden oder sobald das Baby sein Geschäft erledigt hat.
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Lassen Sie aber auch so oft wie möglich Luft an die betroffenen Hautstellen. Legen Sie Ihr Baby nackt auf den Bauch (Achtung: Nicht auf den Rücken, das könnte v.a. bei Knaben zu einem Stromschlag führen) und föhnen Sie den Po auf niedrigster (kalter) Temperaturstufe trocken. Legen Sie eine Windel unter, um Urin und Stuhl aufzufangen. Zinksalbe sollten Sie dann erst später auftragen, da sie die Haut luftdicht abschliesst.
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Wenn Sie Stoffwindeln benutzen, verwenden Sie während der Nacht eine zusätzliche Wegwerfeinlage, die den Urin aufnimmt, so dass dieser so wenig wie möglich mit der Haut in Kontakt kommt. Achten Sie darauf, dass die Stoffwindel sehr gründlich ausgewaschen und -gespült werden, damit alle Rückstände von Ammoniak möglichst restlos entfernt werden. Mit einer halben Tasse Essig im letzten Spülwasser lassen sich Ammoniakreste neutralisieren.
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Wechseln Sie die
Windelart, von Wegwerfwindeln zu Stoffwindeln oder umgekehrt oder probieren Sie eine andere Marke aus.
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Benutzen Sie keine feuchten
Reinigungstücher, wenn Ihr Baby bereits an einer Hautirritation leidet, da die darin enthaltenen Substanzen die Haut zusätzlich reizen könnten.
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Cremen Sie die Windelregion reichlich mit Zinksalbe ein, die wie eine Schutzschicht wirkt und Ammoniak nicht oder nur in geringerem Ausmass mit der Haut in Berührung kommen lässt. Verwenden Sie nicht Zinksalbe und Puder gleichzeitig, es würde sich in der Windel zu einer krümeligen Paste verbinden, die für die gereizte Haut sehr schmerzhaft ist.
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Auch eine unparfümierte Wundschutzcreme mit Dexpanthenol, Ringelblume oder Hamamelis hilft oft schon sehr gut.
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Tritt keine Besserung der
Windelentzündung ein, sollten Sie einen Arzt, eine Ärztin konsultieren und sich spezielle Salben (z.B. Antibiotika-haltige Salben oder pilzabtötende Pasten) empfehlen oder verschreiben lassen.