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Die Fünffachimpfung: Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Haemophilus influenzae Typ b und Poliomyelitis

Zum Schutz gegen Diphtherie (D), Pertussis (Pa), Tetanus (T), Haemophilus influenzae Typ b  (Hib) und Kinderlähmung (IPV) wird normalerweise ein Fünffachimpfstoff DTPa-Hib-IPV in einer einzigen Spritze verwendet. Dieser Impfstoff wird im ersten Lebensjahr dreimal gespritzt, im Alter von 2, 4 und 6 Monaten. Auffrischimpfungen für DTPa-Hib-IPV sind im Alter von 15 – 24 Monaten und für DTPa-IPV mit 4 – 7 Jahren notwendig. Weitere Auffrischimpfungen gegen Diphtherie und Tetanus (dT) sind mit 11 – 15 Jahren und danach alle 10 Jahre angezeigt. Soll noch gegen Hepatitis B (HBV) geimpft werden, kann auch der 6-fach Impfstoff verwendet werden. Er kann mit den Impfungen für Säuglinge kombiniert werden oder aber im Alter zwischen 11 und 15 Jahren verabreicht werden.

Die Nebenwirkungen dieser relativ neuartigen Kombinationsimpfung sind in der Regel leichter Art. Das Kind kann unruhig werden und innerhalb von 24 Stunden nach der Spritze Fieber zeigen. Es ist ungewöhnlich, dass ein Kind nach der Impfung Fieberkrämpfe hat. Sollte dies trotzdem geschehen, erholt sich das Kind meist rasch und ohne Folgen.

Die Wahrscheinlichkeit ernsthafter Nebenwirkungen ist äusserst gering. Sehr sorgfältige Studien bei Millionen von geimpften Kindern haben bestätigt, dass ernsthafte Nebenwirkungen von Impfungen Ausnahmen sind und sehr selten vorkommen.

Eingehende Untersuchungen haben inzwischen auch gezeigt, dass kein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Hib-Impfung und einer Diabetes-Erkrankung besteht, wie vor Jahren einmal vermutet wurde.

Experten gehen übrigens davon aus, dass bis zu 20 Prozent aller Erwachsenen, die länger als eine Woche husten, unter einer Keuchhusteninfektion leiden. Ein Baby kann sich also bei Eltern und älteren Geschwister, aber auch bei Grosseltern, Patentanten und -onkeln angesteckt haben, die versäumt haben, ihren Impfschutz aufzufrischen.

Stand: 03/11, BH/AS



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