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Darf ich mir in der Stillzeit die Haare färben?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen. Die menschliche Haut ist zwar für viele Stoffe durchlässig, vor allem für fettlösliche, und eine Heidelberger Studie ergab, dass Chemikalien aus Haarfärbemitteln in der Muttermilch und im Fettgewebe des Säuglings nachweisbar sind. Es gibt aber keinen einzigen Fall, der darauf hindeutet, dass ein Kind durch das Haare färben der Mutter vergiftet oder geschädigt wurde. 

Stillberaterinnen meinen daher, wenn eine Frau sich mit neuer Haarfarbe glücklicher fühlt und ausgeglichener ist, solle sie dies tun. Mütter sollten aber möglichst in der Stillzeit Pflanzenfarben ausprobieren und gegebenfalls nur Mèches machen lassen. Ein weiterer Schutz ist es, drei Tage vorher nicht die Haare zu waschen, damit ein ausreichender Fettfilm auf der Kopfhaut vorhanden ist.

Will eine stillende Mutter jedoch aus Modegründen alle zwei Wochen die Farbe wechseln, sollte sie überlegen, ob dies wirklich sein muss.

Stand: 12/07, BH



 

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