Der braune Gewürzkern aus den Tropen enthält Myristicin und Elmicin, die für den Geschmack, aber auch für die halluzinogene Wirkung des Gewürzes verantwortlich sind. Die halluzinogenen Wirkungen zeigen sich aber erst ab einer Dosis, bei der bereits lebensgefährliche Begleiterscheinungen auftreten. Bei Erwachsenen können schwere Vergiftungserscheinungen nach der Einnahme von 15 g geriebener Muskatnuss (3–4 Muskatnüssen) auftreten. Bei Kindern ist die Dosis erheblich geringer: Bekannt ist der Fall eines 8-jährigen Jungen, der nach dem versehentlichen Schlucken von zwei Muskatnüssen starb.
Wenn Sie einen Kartoffelstock oder ein Fondue mit Muskat würzen, liegt die aufgenommene Menge pro Portion im Milligrammbereich. Das ist auch für ein Kleinkind absolut unbedenklich. Auch für Ihr ungeborenes Kind ist dies unbedenklich. Selbstverständlich sollten Sie Kinder nie mit den Gewürzkugeln spielen lassen.
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