Kinder unter acht Monaten gehören natürlich nicht neben die Guggemusik, da Ihr Stapediusreflex noch nicht auslösbar ist. Dieser Reflex schützt unsere Ohren natürlicherweise vor zu lautem Krach. Durch Kontraktion eines Muskels im Ohr wird die Schallleitungskette und damit der natürliche Verstärker des Mittelohrs gedämpft und die maximal erreichbaren Schallpegel begrenzt.
Auch die sehr hohen Töne der Piccoloflöten bereiten den Kleinen keine reine Freude, wenn sie zu laut werden. Babys und Kinder können nämlich hohe Töne sehr viel besser wahrnehmen als Erwachsene, deren Hörspektrum sich eher in den tieferen Bereich verschiebt. Deshalb reagieren Babys besonders stark, wenn man mit hoher Stimme zu ihnen singt oder spricht. Sie lieben auch obertonreiche Klänge wie Glockenspiel, Triangel oder kleine Zimbeln.
Stand: 02/08, BH
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