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Weltstillwoche: 3.-9. Oktober 2005

Der schrittweise Übergang von der Muttermilch über die Beikost zur Ernährung am Familientisch ist das Thema der diesjährigen Weltstillwoche: "Stillen und Beikost – liebevoll und gesund". Zu welchem Zeitpunkt mit dem Zufüttern begonnen werden kann, ist von Baby zu Baby anders und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Die WHO empfiehlt seit 2001: Sechs Monate ausschliesslich stillen und dann weiter stillen mit altersgerechter Beikost. Denn Brust und Löffel schliessen sich nicht aus. Die Beikosteinführung sollte die Stillzeit nicht beenden, denn Kinder profitieren weiterhin von den Vorteilen der Muttermilch. Viele Studien zeigen, dass Stillen einen hohen Stellenwert für die Gesundheit von Kindern hat, etwa für die Stärkung der Mutter-Kind-Bindung. Stillen beugt auch Allergien vor und vermindert das Übergewichtsrisiko im späteren Kindesalter. Auch die Mütter profitieren vom Stillen. Sie erreichen beispielsweise leichter wieder ihr altes Gewicht und haben damit ein geringeres Risiko für Übergewicht. Die positiven Wirkungen für Mutter und Kind sind umso grösser, je länger gestillt wird.

Die WHO/UNICEF-Initiative hat eine Empfehlung mit praktischen Tipps zur Beikosteinführung herausgegeben. Diese Empfehlung ist in allen Stillfreundlichen Krankenhäusern erhältlich.

Weitere Informationen zur Weltstillwoche gibt es bei http://www.stillberatung.ch/stillwoche05d.htm

B.H.



 

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