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Häufiger Ultraschall ist nicht gefährlich 

Eine grosse australische Langzeit-Studie hat jetzt nachgewiesen, dass wiederholte Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft nicht schädlich sind. 

Dieselben Wissenschaftler hatten vor zehn Jahren neugeborene Kinder beurteilt, die während der Schwangerschaft fünf mal mit Ultraschall untersucht worden waren. Diese Babys waren im Durchschnitt etwas leichter im Vergleich zu den anderen Neugeborenen. 

Die 2700 Kinder wurden weiterhin beobachtet und im Alter von einem, zwei, drei, fünf und acht Jahren physiologisch und entwicklungsbezogen untersucht. Ab dem Alter von einem Jahr war die Körpergrösse der Kinder in beiden Gruppen gleich. Standardtests zur Überprüfung von Sprechvermögen, Ausdrucksfähigkeit, Verhalten und der neurologischen Entwicklung lieferten keine signifikanten Unterschiede. Häufige Ultraschalluntersuchungen ab der 18. Schwangerschaftswoche könnten demnach einen leichten Effekt auf das Wachstum des Fötus haben. Das Wachstum und die weitere Entwicklung in der Kindheit ist jedoch vergleichbar mit dem von Kindern, die nur einmal mit Ultraschall während der Schwangerschaft untersucht wurden. 

Quelle: Newnham, J.P. et al.: Lancet 2004; 364: 2038

Stand: 12/04, B.H.

 



 

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